Kinder beim Zahnarzt

Kinderzaehne

Schon in den ersten Lebensjahren wird das Fundament für lebenslange Zahngesundheit gelegt. Milchzähne sind Platzhalter für das bleibende Gebiss. Umso wichtiger ist es, dass sie sich gesund entwickeln können. Kinderzahnheilkunde ist der Behandlungsschwerpunkt von Zahnärztin Dr. Susann Rohwedder. Sie möchte erreichen, dass der Zahnarztbesuch bei den Kleinen von vornherein in positiver Erinnerung bleibt. Zum Kennenlernen und damit Angst möglichst gar nicht erst aufkommt, sollten Eltern ihre Kinder frühzeitig mit zum Zahnarzt nehmen.

Zahnvorsorge schon für die Kleinsten wichtig

Zahnvorsorge sollte so früh wie möglich beginnen. Etwa mit zweieinhalb Jahren sollte die erste Vorsorgeuntersuchung erfolgen. Mit spielerischen Maßnahmen wird überprüft, ob alle Milchzähne da sind und ob sie sich gesund entwickeln. Bis zum sechsten Lebensjahr sind dann noch zwei weitere Vorsorgeuntersuchungen vorgesehen. In der Zahnputzschule zeigen unsere Prophylaxe-Fachassistentinnen den Kindern mit Spiel und Spaß, wie sie mit der Zahnbürste richtig umgehen. Dabei lernen schon die Kleinsten, was den Zähnen gut tut und wie sie durch gesunde Ernährung Zahnschäden vermeiden können. Wenn die Zähne kariesgefährdet sind, kann der Zahnschmelz durch eine Fluoridierung oder eine Fissurenversiegelung geschützt werden.

 Zahnfehlstellungen rechtzeitig erkennen

Zahnärztin Dr. Susann Rohwedder achtet bei jeder Kontrolluntersuchung besonders auf die Zahnstellung. Wie ihr Kollege Dr. Götz von Zydowitz ist sie auf Kieferorthopädie spezialisiert. „Bei den meisten Kindern stehen Zähne und Kiefer nicht so, wie es im Idealfall sein sollte“, erklärt sie. Fehlstellungen können sich durch Gewohnheiten, wie z.B. Daumenlutschen, Lispeln, Atmen mit offenem Mund oder falsches Schlucken ergeben, aber auch, wenn die Milchzähne vorzeitig verloren gehen. Denn Milchzähne halten den Platz frei für die darunter angelegten bleibenden Zähne. Wenn ein Milchzahn zu lange fehlt, besteht die Gefahr, dass die Nachbarzähne sich verschieben und in die Lücke wandern. Schiefe Zähne sind die Folge.

Kieferorthopädie in der Praxis

Eine Zahnspange kann das Wachstum des Kiefers steuern und Fehlstellungen ausgleichen, so dass die Zähne in die richtige Position bewegt werden und ihre Aufgaben optimal erfüllen können. Meistens beginnt die Behandlung, wenn alle Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt wurden. Das ist etwa zwischen dem zehnten und zwölften Lebensjahr der Fall. Der genaue Zeitpunkt ist abhängig vom Stand des Zahnwechsels und von der Art der Fehlstellung. Für die Therapie steht uns eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten zur Verfügung. Ob herausnehmbare oder feste Spange, in gemeinsamer Abstimmung mit Kindern und Eltern finden wir die optimale Lösung. Besonders komfortabel, sehr gezielt und schneller als mit herkömmlichen Methoden ist eine Zahnbewegung mit Mini-Implantaten möglich. Das sind kleine Pins, die in den Kiefer eingesetzt und nach der Behandlung wieder entfernt werden.


Bildrechte: © karelnoppe / Fotolia.com