Wieder kraftvoll zubeißen dank Implantaten

In unserer Zahnarztpraxis versorgen wir schon seit mehr als 20 Jahren Implantate und setzen seit 10 Jahren Implantate selbst. Durch diese langjährige Erfahrung und regelmäßige Fortbildungen auf diesem Gebiet können wir zuverlässige Behandlungsergebnisse und eine hohe Therapiesicherheit gewährleisten. Durch die ergänzenden Schwerpunkte ist es uns möglich, eine umfassende Implantat-Versorgung – von der Planung über den chirurgischen Eingriff bis zum Zahnersatz und dessen Herstellung – aus einer Hand anzubieten.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die Kronen, Brücken oder Prothesen optimalen Halt geben. Bei dieser Befestigung ist ein Unterschied zu natürlichen Zähnen praktisch nicht zu spüren. Mit Implantaten können Sie essen, sprechen oder lachen wie mit den eigenen Zähnen. Außerdem müssen gesunde Nachbarzähne nicht abgeschliffen werden. Unverträglichkeiten und Allergien sind im Zusammenhang mit dem verwendeten Titan auch in Langzeitstudien bisher nicht aufgetreten. Bei guter häuslicher Mundhygiene und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung in der Praxis spricht nichts dagegen, dass Implantate ein Leben lang halten können.

Zahnimplantate – auch für Sie eine Alternative?

Ob ein Implantat für Ihren Fall in Frage kommt, hängt von der Ausgangssituation ab. Wenn eine Lücke geschlossen werden soll, weil ein einzelner Zahn fehlt oder auch mehrere in einer Reihe, bilden Implantate als stabile Pfeiler eine hervorragende Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz. Auch herausnehmbare Prothesen und Vollprothesen können auf Implantaten verankert werden. Die neuen Zähne sitzen sicher und fest, abhängig von den individuellen Gegebenheiten herausnehmbar oder fest verschraubt. In ihrer Funktionalität sind sie dem herkömmlichen Zahnersatz vorzuziehen, weil sie ein kraftvolleres Zubeißen ermöglichen. Probleme mit Druckstellen und Schleimhautverletzungen sind damit nicht zu erwarten. Allerdings gibt es auch einiges zu beachten: Eine bestehende Parodontitis muss vorher behandelt und ausgeheilt sein. Auch manche Krankheiten, Medikamente oder Rauchen können die Indikation für Implantate einschränken. Eine Altersbegrenzung besteht jedoch nicht. Wenn das Knochenangebot für eine Implantation nicht ausreicht, z.B. weil der Kieferknochen durch eine Parodontitis angegriffen ist oder sich durch eine zu geringe Kaubelastung zurückgebildet hat, stehen heute verschiedene Verfahren für die Wiederherstellung zur Auswahl. Entweder fügen wir körpereigenes Knochengewebe ein oder es kommt Knochenersatzmaterial zum Einsatz. Selbstverständlich ist jeder Eingriff ein Einzelfall, den es sorgfältig vorzubereiten gilt. Wichtig ist, dass der Kiefer zu Beginn exakt vermessen wird, um die optimale Implantat-Position festzulegen.

Planung, chirurgischer Eingriff und Zahnersatz hier in der Praxis

Nach der Planung erklären wir Ihnen die Vorgehensweise. Die Titanstifte, die den Zahnersatz halten sollen, werden mit einem chirurgischen Eingriff eingesetzt. Unter lokaler Betäubung sind in der Regel keine Schmerzen zu erwarten. Anschließend muss das Implantat mit dem Knochen verwachsen, was etwa drei bis sechs Monate dauert. In dieser Zeit erhalten Sie ein Provisorium, das die Lücke ausfüllt. Den Zahnersatz fertigen wir in unserem praxiseigenen Meisterlabor mit modernen Techniken an. Nach der Einheilung wird er nahezu unsichtbar auf dem Implantat befestigt.

Wussten Sie …

  • dass in Deutschland pro Jahr schon 1,2 Millionen Implantate gesetzt werden?
  • dass die Haltbarkeit vergleichbar ist mit herkömmlichem Zahnersatz?
  • dass sorgfältige Zahnpflege und regelmäßige Implantat-Prophylaxe die Haltbarkeit deutlich erhöhen?

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